Projekt Lilagold-Feuerfalter

 

Wir waren mit einigen freiwilligen Helfern und Vertretern des NABU in einem geheimgehaltenen Gebiet, wo die letzte Nordostdeutsche Zufluchtsstelle des Lilagold-Feuerfalters ((Lycaena hippothoeliegt. Dieser sehr seltene Falter zählt zur Familie der Bläulinge.

 

Das Gebiet liegt in zum Glück recht unberührter Natur. Die dort wild wuchernden Lupinen verdrängen jedoch die Futterpflanze der Raupen des Falters, den Sauerampfer, zunehmend. Deshalb haben wir uns dort zum Lupinenschneiden eingefunden.

 

Der Lilagold-Feuerfalter legt seine Eier aber nicht nur auf den Blättern oder Stengeln des Sauerampfers ab, dieser muß auch noch an der richtigen Stelle stehen. Am besten sind leicht feuchte Stellen am Waldesrand, wo eine bestimmte Luftfeuchte vorherrscht.

 

Wir erfuhren, dass in diesem Gebiet noch viele Orchideen und seltene Vögel wie Wiedehopf, Grauammer und Blaukehlchen vorkommen. Gesehen haben wir neben vielen Eidechsen auch die Raupe eines Brombeerspinners und als Rarität des Tages einen frisch geschlüpften Perlmutterfalter. Dieser Edelfalter wurde hier in den 70er Jahren wieder angesiedelt.

 

Es hat uns sehr gefreut in dieses streng geheime Projekt mit eingebunden zu werden, da es ja auch einen hohen Anteil an Vertrauen in unseren Verein gibt. Dies zeigt, dass der Weg, wie wir Naturschutz betreiben, akzeptiert und auch gewürdigt wird.

 

Wir sind gerne wieder mit Spaten, Sense und Schere dabei....

 

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